OV Lohe

Chronik des SPD Ortsvereins Lohe

Im Frühjahr 1919 gründeten Heinrich Schomburg, Karl Althoff, Wilhelm Wehmeier, Heinrich Sundermeier, Fritz Heil, Wilhelm Stemme, Fritz Seeger und Fritz Prüssmeier den SPD-Ortsverein Lohe in der Gastwirtschaft Rahlmeier, die Gründungsstätte der meisten Loher Vereine war. Die Lohe gehörte damals zur Gemeinde Niederbecksen und der Name Lohe geht auf die Bezeichnung „Loh“ für ein Gehölz sowie auf die Grenzlage zwischen den ehemaligen Fürstentümern Minden und der Grafschaft Ravensberg zurück. In der Kommunalpolitik waren die Loher Sozialdemokraten der Arbeitsgemeinschaft für die politische Gemeinde Lohe angeschlossen. Diese Arbeitsgemeinschaft hatte sich im März 1919 gebildet, stellte bei Kommunalwahlen gemeinsame Kandidatenlisten auf und vertrat die Interessen der Gemeinde. Der Loher Ortsverein ist vor der Nazizeit nie ein großer Verein gewesen. Er hatte die Mitgliederzahl 20 nie erreicht, aber die Genossen standen immer treu zusammen und blieben in Kontakt, selbst als die SPD im Juni 1933 verboten wurde. So war es kein Wunder, dass bei der Wiederbegründung des Ortsvereins am 24.Oktober 1945 alle noch lebenden Mitglieder wieder dabei waren. Und: Von den damaligen Genossen war keiner zu den Nazis übergelaufen, keiner war „umgefallen“. Erster Vorsitzender nach dem Krieg war Fritz Selberg, der ab 1950 auch einen Sitz im Gemeinderat hatte. Nach der Kommunalwahl am 28.November 1956 wurde Fritz Selberg der erste SPD-Bürgermeister der Lohe. Er bekleidete dieses Amt bis zur Gebietsreform 1969. Bei der Kommunakwahl am 18.Oktober 1961 stellt die SPD auf der Lohe erstmals die absolute Mehrheit.
  • Am 11.Mai 1962 verleiht der Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen der Gemeinde Lohe ein eigenes Wappen.
  • Am 18.Januar 1972 tritt Fritz Selberg nach 27 Jahren als Vorsitzender zurück und wird zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Dieter Tellermann wird zum neuen ersten Vorsitzenden gewählt. Am 9.Dezember findet der erste „Kaffee im Advent“ statt.
  • Am 1.Januar 1973 tritt die Gebietsreform in Kraft. Die Lohe wird zu einem Ortsteil der Stadt Bad Oeynhausen.
  • Am 28.November 1973 erhält Fritz Selberg das Bundesverdienstkreuz.
  • Am 14.Januar 1976 tritt Dieter Tellermann aus zeitlichen Gründen als Vorsitzender zurück. Manfred Dietz wird sein Nachfolger.
In den 70er Jahren wächst der Ortsverein von weniger als 30 auf rund 50 Mitgliedern an. Seit 1984 hat der Ortsverein über 70 Mitglieder, davon etwa 40% Frauen.
  • Am 9.Oktober 1981 tritt Manfred Dietz aus beruflichen Gründen als erster Vorsitzender zurück. Hans Grebe wird zu seinem Nachfolger gewählt.
  • Am 22.Januar 1988 tritt Hans Grebe auf eigenen Wunsch als erster Vorsitzender zurück und übergibt das Amt in jüngere Hände: Andreas Kühme wird sein Nachfolger.
  • Am 1.Februar 1990 tritt Andreas Kühme aus beruflichen Gründen als erster Vorsitzender zurück und Klaus Czieschke wird zu seinem Nachfolger gewählt.
  • Am 15.April 1994 wird der ehemalige Vorsitzende Hans Grebe zum Ehrenvorsitzenden gewählt.
  • Nach 16 Jahren Vorsitz übergibt Klaus Czieschke das Amt an Michael Schleich. Am 25. August 2006 wird Michael Schleich zum Vorsitzenden des Otsvereins gewählt.
  • Beruflich bedingt zieht es Michael Schleich ins Rheinland und tritt am 18.04.2008 als Vorsitzender zurück. Einstimmig wird Sven Berger zum neuen Vorsitzenden gewählt.
Mitglieder aus dem Ortsverein Lohe im Stadtrat Bad Oeynhausen: Irmgard Dietz, Jürgen Oesker, Dieter Tellermann, Michael Schleich und aktuell Sven Berger. Sachkundige Bürger: Heinrich Bickmeier, Irmgard Dietz, Hans Grebe, Andreas Kühme, Renate und Manfred Schwalbe, Bernd Timmerberg, Michael Egler und aktuell Christian Vogelsang. Viele der Loher Genossen sind auch in anderen gemeinnützigen Vereinen tätig gewesen. So waren Wilhelm Wehmeier und Karl Gödecke aktive Mitglieder sowohl im Vorstand des Loher Radsportvereins (heute „Rad- und Rollschuhclub „Zur Höhe") als auch der Freiwilligen Feuerwehr Lohe. Helmut Peppmeier und Norbert Lienenbecker waren ebenfalls viele Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr tätig und Helmut Peppmeier war überdies 26 Jahre lang Schiedsmann auf der Lohe. Der ehemalige Loher Bürgermeister Fritz Selberg und Wilhelm Braend hatten leitende Funktion beim Deutschen Gewerkschaftsbund. Letzterer wurde mit der Hans Böckler-Medaille, ausgezeichnet und beide mit dem Bundesverdienstkreuz. Dieter Tellermann, zeitweiliger 2. stellvertretender Bürgermeister der Stadt Bad Oeynhausen und über 40 Jahre Mitglied im Stadtrat, war Jahrzehnte 1.Vorsitzender im „TuS Lohe". Der jetzige Ehrenvorsitzende dieses Vereins setzt sich aber auch immer wieder für die Belange der anderen Loher Vereine ein. Hans Grebe, lange Jahre im Vorstand des Schwimmvereins 08/21, gehörte außerdem dem Vorstand der AWO an, wie auch Helmut Rasche. Er und Manfred Schwalbe waren beide Betriebsratvorstizende. Rika Grebe, Helga Ohsiek und Renate Schwalbe waren im Vorstand des Altenklubs der AWO auf der Lohe aktiv und sind es teilweise auch heute noch. Seit 85 Jahren haben sich Loher Sozialdemokraten ehrenamtlich für die Belange der Loher Bürger eingesetzt, - sei dies: Schulneubau, Kindergartenbau, Schulwegsicherung, Straßenbau mit Beleuchtung, Kanalisation, Bau der Sporthalle und Anlage der Sportplätze, Erhalt des Freibades, Erwerb des Bürgersaales, und nicht zu vergessen, die Errichtung des Ärztehauses. Größtenteils ist dieser Text ist eine Zusammenfassung der Chronik unseres Ortsvereines, die anlässlich des 75-jährigen Bestehens des SPD-Ortsvereines Lohe von unserem leider schon verstorbenen Genossen Hans Grebe zusammengestellt wurde.

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25 Jahre ist er her, aber er bleibt eindrücklich: Der rechtsextremistische Brandanschlag in Solingen, bei dem fünf Menschen ums Leben kamen. Beim Landesparteirat am Samstag in Duisburg gedachten die Delegierten der Toten und verabschiedeten einstimmig die Resolution "Erinnerung ist Verantwortung für unsere Demokratie und unser friedliches Zusammenleben".

Die NRWSPD sucht zum 01. September 2018 eine Kollegin/einen Kollegen für die geschäftsführende Betreuung der SPD-Unterbezirke Hamm und Unna.

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Daten sind heute schon der wichtigste Rohstoff und Informationen werden zur zentralen Ware. Die Kontrolle über die Daten bündelt so viel Macht und Einfluss in den Händen weniger Konzerne wie niemals zuvor in der Geschichte. Gleichzeitig sind wir Zeugen einer neuen Produktionsweise mit grundlegenden Veränderungen für die Arbeitswelt. Wie schaffen wir Regeln und Rechte im digitalen Kapitalismus?

11.06.2018 13:29
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