Genossen diskutieren über Organspende

Veröffentlicht am 29.11.2018 in Ortsverein

Am Donnerstag den 8.11., trafen sich die Eidinghauser und Dehmer Genossen zur turnusmässigen Ortsvereinsversammlung. Der Ortsvereinsvorsitzende, Christian Heinen, gab bekannt, dass zum 1.9. zwei neue Genossinen in die SPD eingetreten sind. Einem Neumitglied, Frau Carina Dietzmann, wurde das SPD Parteibuch ebenso wie Herrn Peter Hoberg, der zuvor Gastmitglied war, gleich zu Beginn der Versammlung überreicht.

Weiterer Themenschwerpunkt war neben aktuellen Berichten aus der Ratsfraktion die Bundespolitik. Die letzten Wahlergebnisse in Bayern und Hessen wurden eingehend beleuchtet, wobei der ein oder andere Genosse nicht mit seinem Unmut über die Führung der SPD in Berlin zurückhielt.

Ferner wurde insbesondere das vom Gesundheitsminister Spahn angestossene Thema der Widerspruchslösung bei Organspenden inhaltlich diskutiert von den Sozialdemokraten.

Christian Heinen führte kurz in die Thematik ein, wobei auf die niedrige Zahl von Organspenden in Deutschland im Vergleich mit anderen europäischen Ländern aufmerksam gemacht wurde. Auch wurde festgestellt, dass jeden Tag drei Menschen, die auf Spenderorgan warten, sterben. Unter den Genossen wurden Organspendeausweise und weiteres Infomaterial verteilt.

Robin Kühn machte dabei deutlich, dass mit den Organspendeausweisen auch die Ablehnung einer Organspende dokumetiert werden kann. Der Ausweis sei daher nicht nur für Organspender sinnvoll! Es wurde darüber diskutiert, ob die derzeitige Entscheidungslösung beibehalten oder ob die sog. Widerspruchslösung eingeführt werden sollte. Diese gilt bereits europaweit in der Mehrzahl der Länder.

Einig war man sich im Ortsverein, dass dieses Thema hochemotional sei und diesbezüglich insbesondere Rücksicht auf die Angehörigen genommen werden sollte. Auch kann und sollte niemand zur Organspende gezwungen werden. Es gehe vielmehr um den Umgang mit der Frage einer Organspende.

Nach ausgiebiger Diskussion befürworteten die anwesenden Genossen die Einführung einer Widerspruchslösung. Sie sind der Meinung, dass dies nicht der einzige, aber ein wichtiger Baustein sein könnte, um die Spenderzahlen zu steigern. Dieses Ergebnis wollen Sie auch MdB Stefan Schwartze mit der Bitte übermitteln, sich hierfür im Bundestag einzusetzen.

Als weitere Aktion wollen die Genossen sich in einem Brief an den Landrat wenden, um sich nach den Möglichkeiten und dem Stand einer Strassensanierung der Strasse Alter Postweg nach Eröffnung der Nordumgehung zu erkundigen. 

 
 

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