Verwirrung um Kinderkrankengeld – Eltern brauchen schnell Klarheit

Veröffentlicht am 12.01.2021 in Landtagsfraktion

Im Zusammenhang mit der Möglichkeit zur Ausweitung des Kinderkrankengelds droht Eltern die nächste Verwirrung. Einem Beitrag von ZEIT ONLINE (11. Januar 2021) zufolge, der sich dabei auf eine Formulierungshilfe für die Koalitionsfraktionen im Bund stützt, sollen Eltern, die wegen des Lockdowns weitere Kinderkrankentage in Anspruch nehmen wollen, ihrer Krankenkasse dazu eine Bescheinigung vorlegen, „dass die Schule oder die Kita geschlossen ist.“ In NRW sind die Kitas jedoch bekanntlich nicht geschlossen. Stattdessen hat Familienminister Stamp nur an die Eltern appelliert, ihre Kinder möglichst nicht in die Kita zu bringen.

Hierzu erklärt Dennis Maelzer, familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

"Die Anforderungen zur Ausweitung des Kinderkrankengelds führen leider zu massiver Verunsicherung bei den betroffenen Eltern, aber auch bei Einrichtungen, in der Ärzteschaft und bei Krankenkassen. Wenn Minister Stamp die Eltern von Kita-Kindern auffordert, möglichst auf eine Betreuung zu verzichten, muss der Lohnersatz für sie auch sichergestellt sein. Keine Familie darf am Ende die Sorge haben, im Nachhinein mit massiven finanziellen Einbußen konfrontiert zu werden. Die Landesregierung muss umgehend für Klarheit sorgen, wo und unter welchen Voraussetzungen Eltern das Kinderkrankengeld geltend machen können. Es darf am Ende keine Lösung geben, bei der die Brieftasche über den Gesundheitsschutz entscheidet.“

 

Homepage SPD Hille - Politik mit Herz

SocialMedia

Termine

Alle Termine öffnen.

11.02.2021, 19:30 Uhr - 21:00 Uhr JHV der SPD Werste
Unter Vorbehalt der geltenden Corona-Regelungen!

Alle Termine

Jetzt eintreten!

News der Bundes-SPD

04.11.2020 23:47
Das Wichtigste zu Corona.
Bund und Länder haben neue Beschlüsse gefasst, um die drastisch steigenden Corona-Infektionszahlen in den Griff bekommen. Gemeinsam. Schnell und entschlossen. Wir informieren über die wichtigsten Tipps, Hilfen und Informationen, wie wir Corona bekämpfen und dabei die Gesellschaft zusammenhalten.

Am 16. Januar wäre Johannes Rau 90 Jahre alt geworden. "Versöhnen statt spalten" - das war sein Verständnis von den Aufgaben der Politik. Gäbe es einen aktuelleren Anlass, an diesen Leitspruch zu erinnern als in diesen Zeiten einer weltweiten Pandemie, in Zeiten des Brexit und der Heilssuche in nationalem Egoismus und angesichts immer tiefer werdender sozialer Gräben? Lest hier den Namensbeitrag des SPD-Vorsitzenden Norbert Walter-Borjans.

Weitere Meldungen

News der NRWSPD

Anlässlich des 90. Geburtstages von Johannes Rau gedenkt die NRWSPD dem Wirken des langjährigen NRW-Ministerpräsidenten und späteren Bundespräsidenten. Am 16. Januar 1931 - vor 90 Jahren - wurde Johannes Rau in Wuppertal geboren. Als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und als Bundespräsident hat er unser Land und die Sozialdemokratie nachhaltig geprägt. Als jüngster Abgeordneter wurde Johannes Rau

Die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) erhebt schwere Vorwürfe gegen Gesundheitsminister Laumann. Dessen vollmundig angekündigte Besuchsgarantie in Pflegeheimen widerspricht dem Gebot der Kontaktbeschränkung, wenn sie nicht durch flankierende Maßnahmen und personelle Unterstützung abgesichert wird. Daran mangelt es. Mit seiner Drohung "Ein Heimleiter hat nicht das Recht, das Heim dichtzumachen" wälzt er die

Weitere Meldungen

Ihre Abgeordneten in Düsseldorf & Berlin

  

Kreis-SPD & Jusos

AfA & AG60plus

Unterzeichnen!