Wasser und Schiene: Zwei lebenswichtigen Adern der Stadt muss geholfen werden.

Veröffentlicht am 11.07.2018 in Ratsfraktion

SPD-Fraktion und Stefan Schwartze im Gespräch mit Stadtwerkevorstand Andreas Schwarze.

Bad Oeynhausen: Seit Wochen viel Sonne, ungetrübte Badefreuden und Trinkwasser, das jederzeit aus dem Hahn läuft. Worüber sich viele freuen, ist keine Selbstverständlichkeit. Das unterstrichen der heimische Bundestagsabgeordnete Stefan Schwartze (SPD) und sein Namenskollege Andreas Schwarze, Vorstand der Stadtwerke, im Gespräch mit der SPD-Fraktion.

„Täglich versorgen wir 52.000 Einwohner mit frischem Trinkwasser. Der Verbrauch steigt jetzt wieder, daher ist Sparsamkeit jetzt erst recht angesagt“, erklärte Stadtwerkevorstand Andreas Schwarze. „Jedoch weist die Weser in diesem Jahr einen höheren Stand auf, so dass dort im Vergleich zum Vorjahr Uferfiltrat genutzt werden kann.“

Zusätzlich würden Anstrengungen unternommen, um auf dem Gebiet der Stadt Porta Westfalica Brunnen zu erschließen und um einen Wasseraustausch mit der Stadtwerke Porta Westfalica GmbH zu erreichen.

Die Wasserqualität der Weser beschäftigt auch den Bund. „Die EU hat ein Verfahren gegen Deutschland eingeleitet, weil die Wasserrahmenrichtlinie verletzt wird“, informierte Stefan Schwartze (SPD) aus dem Bundestag.

Betroffen sei auch die Weser und die geplante Pipeline des Unternehmens k + s. „Wir kämpfen gemeinsam auf Bundes-, Landes- und Anrainerebene gegen die Weser-Pipeline“, verdeutliche Schwartze. Es könne nicht sein, dass einerseits ungehemmt Salz in Werra und Weser geleitet wird, „auf der anderen Seite unsere Stadtwerke aufwendige Aufbereitungsanlagen unterhalten sowie regelmäßige Wasserproben zur Sicherstellung einer guten Wasserqualität durchführen.“

Die Schiene war das zweite große Thema, mit dem sich die SPD-Fraktion beschäftigte. Der mögliche Abbau der IC-Halte im Zuge von Fahrplanänderungen der DB AG würde Bünde, Bad Oeynhausen und Minden betreffen. Auswirkungen auf den Nahverkehr in der gesamten Region wären unvermeidlich.

Stefan Schwartze: „Ich danke besonders dem Bad Oeynhausener Rat, dass er diese Planungen frühzeitig mit den anderen Räten, Kreistagen, dem Regionalrat und den Wirtschaftsverbänden veröffentlicht hat.“ Für eine Entwarnung sei es noch deutlich zu früh. „Wir müssen mit aller Macht weiterkämpfen“, warnte der SPD-Abgeordnete. Hierzu würde er gemeinsam mit seinem Kollegen Achim Post die Vertreter von Bahn und Bundesministerium in die Region einladen.

„Die IC-Halte sind lebensnotwendig für Wirtschaft, Kliniken, Gäste und Pendler“, unterstrichen Bürgermeister Achim Wilmsmeier und SPD-Fraktionschef Olaf Winkelmann deren Bedeutung und bedankten sich für die starke Unterstützung vom Bund und der Wirtschaft. An Stadtwerkevorstand Andreas Schwarze gerichtet, appellierten Beide: „Bitte geben sie den ausdrücklichen Dank der SPD-Fraktion an ihre Mitarbeiter weiter, die in diesen heißen Tagen unverdrossen arbeiten und viel schwitzen müssen“. Zum Abschluss lud der Fraktionsvorstand anlässlich der letzten Sitzung vor der anstehenden Sommerpause zum Umtrunk und Imbiss ein.

Bildunterschrift: Waren sich einig, dass für hochwertiges Wasser und eine gute Schieneninfrastruktur größte Anstrengungen unternommen werden müssen: Bundestagsabgeordneter Stefan Schwartze (Bildmitte), sein Namensvetter und Stadtwerkevorstand Andreas Schwarze (Bild, rechts), Bürgermeister Achim Wilmsmeier (Bild, Zweiter von rechts) sowie die SPD-Mitglieder aus dem Fraktionsvorstand und dem Stadtwerke-Verwaltungsrat.

 
 

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