Ortsvereine
Traditionelles Grünkohlessen der SPD Bad Oeynhausen gut besucht

Trotz winterlicher Straßenverhältnisse und der zeitgleichen Übertragung des Handball-Halbfinales konnte der SPD-Ortsverein Bad Oeynhausen am Wiehen eine große Beteiligung bei seinem traditionellen Grünkohlessen verzeichnen.
Über 50 Genossinnen und Genossen sowie Gäste folgten der Einladung der beiden Vorsitzenden Thorsten Rürup und Angelika Buttler in das Gasthaus Reinkensmeier nach Wulferdingsen.
Unter den Anwesenden begrüßten die Vorsitzenden auch den Landtagsabgeordneten Christian Obrok sowie den Kreisvorsitzenden der SPD, Micha Heitkamp. Die Landtagsabgeordnete Christina Weng musste ihre Teilnahme kurzfristig absagen, da sie aufgrund wetterbedingter Bahnausfälle nicht anreisen konnte.
In seinem Grußwort ging Thorsten Rürup auf die aktuellen Sorgen vieler Bürgerinnen und Bürger in politisch unruhigen Zeiten ein. Er sprach von zunehmend polarisierenden Debatten und betonte die besondere Verantwortung der Sozialdemokratie. Dabei zitierte er den ehemaligen schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme: „Politik heißt: etwas wollen, sozialdemokratische Politik heißt: Veränderungen wollen, weil Veränderung Verbesserung heißt.“ Rürup unterstrich, dass die Stärke der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten vor allem im Zuhören liege: im Fragenstellen, im offenen Diskutieren sowie im gemeinsamen Entwickeln solidarischer und gerechter Lösungen.
In den vergangenen Jahrzehnten wurde das Grünkohlessen vom SPD Ortsverein Werste organisiert. Gerhard Beckmann, SPD-Stadtverbandsvorsitzender, bedankte sich im Namen aller Teilnehmenden bei Reinhard Scheer, der das Grünkohlessen Jahrzehnte lang begleitet hat, und es jetzt in die Hände des OV Am Wiehen gegeben hat.
Neben politischen Gesprächen kam auch der gesellige Austausch nicht zu kurz. Bei Grünkohl und guten Gesprächen klang der Abend in entspannter Atmosphäre aus – ein Beweis dafür, dass politische Gemeinschaft auch in herausfordernden Zeiten gelebt wird.




