Studie belegt: Die Landesregierung ist z. Handeln aufgefordert-Der Lehrkräftemangel verschwindet nicht durch Nichtstun.

Veröffentlicht am 12.07.2019 in Landespolitik

Die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat heute eine Studie zur Studiensituation und sozialen Lage der Lehramtsstudierenden in Nordrhein-Westfalen vorgestellt.

Zu den Ergebnissen der Studie erklären Dietmar Bell, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW, und Jochen Ott, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion:

„Die GEW-Studie zur Studiensituation der Lehramtsstudierenden ist ein Weckruf für die Landesregierung: An unseren Schulen werden händeringend gut ausgebildete Lehrkräfte benötigt. Dafür muss die Politik die nötigen Rahmenbedingungen schaffen und das Lehramtsstudium attraktiver gestalten. Jede angehende Lehrerin und jeder angehende Lehrer die/der sein Studium aus finanzieller, sozialer Not unterbrechen oder abrechen muss, ist für die nordrhein-westfälischen Schulen einer zu viel.

Die starren Studienstrukturen erschweren die Vereinbarkeit von Studium und Erwerbstätigkeit – und das, obwohl ein Großteil der befragten Lehramtsstudenten parallel zum Studium erwerbstätig ist oder erwerbstätig sein muss, um sich das Studium finanzieren zu können. Das Hauptstudium auf Lehramt wird so zum ‚De-Facto‘-Teilzeitstudium. Die Landesregierung muss endlich konkrete Vorschläge vorlegen, wie sie die Studienstrukturen des Lehramts zu flexibilisieren gedenkt. Nur so lassen sich die nötigen Freiräume für Auslandsaufenthalte oder zusätzliche Praxisphasen schaffen.

Insbesondere Studierende mit Migrationshintergrund und/oder niedriger Bildungsherkunft beurteilen ihre finanzielle und soziale Lage wenig optimistisch. Die Konsequenz: Studierende mit Migrationshintergrund sind unter den Lehramtsstudierenden besonders stark unterrepräsentiert. Die SPD pflichtet der GEW bei: Die Diversität in unserer Gesellschaft muss unter den Lehramtsstudierenden besser abgebildet werden!

Dringender Handlungsbedarf besteht auch beim landesweiten Ausbau der Studiengangkapazitäten. Das Lehramt für Grundschule oder sonderpädagogische Förderung ist in weiten Teilen NRWs nur eingeschränkt studierbar. Auch die Kapazitäten in den Bachelor- und Masterstudiengängen der Lehramtsausbildung  müssen deutlicher als bisher ausgebaut werden. Der Lehrkräftemangel verschwindet nicht durch Nichtstun.

 
 

Homepage SPD Hille - Politik mit Herz

SocialMedia

    

News der Bundes-SPD


Wir handeln jetzt, damit Deutschland die Klimaziele erreicht. Für den Klimaschutz und für unsere Kinder, Enkel und Urenkel.

7. Oktober 1989: In Ost-Berlin paradiert die Nationale Volksarmee. Die SED-Führung feiert das 40-jährige Bestehen der DDR. Am selben Tag treffen sich in einem Pfarrhaus in Schwante gut 40 mutige Frauen und Männer der DDR und gründen die SDP, die Sozialdemokratische Partei in der DDR.

Der 20. Termin der #unsereSPD-Tour in Potsdam stand ganz im Zeichen des Klimaschutzes. Das lag zum einen am Veranstaltungsort - zum anderen an einem Überraschungsgast.

Weitere Meldungen

News der NRWSPD

Sebastian Hartmann, Landesvorsitzender der NRWSPD, begrüßt die Absicht der Bundesregierung, die Spekulation mit Immobilien zu bremsen und die Umgehung der Grunderwerbssteuer zu erschweren. Die Bundesregierung hat heute in erster Lesung ein Gesetz in den Bundestag eingebracht, das schärfere Bedingungen für sogenannte Share Deals vorsieht. Hartmann sieht darin einen ersten, wichtigen Schritt, will langfristig Share Deals

Vor einem Jahr - auf dem Landesparteitag 2018 in Bochum - hat die NRWSPD das Ziel formuliert, sich zu den zentralen gesellschaftlichen Fragen klar zu positionieren und ein eindeutiges, unverwechselbares Profil zu entwickeln. "Die Leitanträge, die der Landesparteitag heute verabschiedet hat, sind das Ergebnis von zwölf Monaten intensiver Arbeit", so die Generalsekretärin der NRWSPD Nadja

Hannoversche Erklärung beschlossen auf der gemeinsamen Arbeitstagung der Landesausschüsse Selbstaktiv Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen sowie Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommen, Sachsen-Anhalt, Sachsen mit Unterstützung des Bundesvorstandes (Hannover, den 7. September 2019)   In der Bundesrepublik arbeiten über 300.000 Beschäftigte in den Werkstätten für behinderte Menschen. Rund zehn Prozent von ihnen sind zudem auf sog. ausgelagerten Arbeitsplätzen tätig. Das sind

Weitere Meldungen

Mitglied werden!

Für Sie in Berlin

Für Sie in Düsseldorf

Jusos & SPD im Mühlenkreis